Lebensausstellung: „Mensch, wo bist Du?“

Ausstellung der Menschlichkeit

Coronabedingt muss die Ausstellung bis Anfang des Jahres 2021 leider geschlossen bleiben.




Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

neben Klima- und Umweltschutz scheint uns die Wahrung der Humanität die wichtigste Herausforderung unserer Zeit zu sein.
„Wir sind doch alle Menschen.“ So dringt es auch heute aus Foltergefängnissen, von Demos gegen Diktatur oder  Rassismus, Flüchtlingsbooten, aus Kindesmissbrauch, ganz alltäglichen Mobbingsituationen oder familiären und anderen Nöten wie ein Schrei zum Himmel.

Mit dieser Lebensausstellung wollen wir in sechs Räumen unseren Gefühlen und damit der Menschlichkeit auf die Spur kommen, wie Jesus von Nazareth sie uns vorgelebt hat. Es sind Räume der Stille, Orte zum Verweilen, die sich an den leiblichen und seelischen Grundbedürfnissen der Humanität orientieren, wie sie Matthäus im 25. Kapitel seines Evangeliums benennt: Hungrig, Durstig, Krank, Heimatlos, Gefesselt, Nackt und Entwürdigt.

Diese Ausstellung  versteht sich als verheutigende Ergänzung zur „Gedenkstätte 1933-1945“ in der Burg und möchte die Themen der Humanität aus dem jüdisch-christlichen Glauben deuten und auf das persönliche Leben beziehen.



Kleine Geschichte der Menschlichkeit auf Youtube:
„Ein vierjähriger sitzt auf einer Mauer vor seinem Kindergarten.
Kommen zwei junge Männer vorbei und fragen ihn: Na, gibt es bei euch im Kindergarten auch Ausländer?“ „Nein“,  antwortet der Kleine, „nur Kinder!!“ Kinder haben Zugang zu ihren Gefühlen und wissen, dass wir ausnahmslos alle Menschen sind.“

Ganz herzlich danken wir allen, die zum großen Teil ehrenamtlich am Entstehen dieser Ausstellung mitgewirkt und die Begleitung übernommen haben

Das Projektteam der „Kirche an der Burg“ 
im Pastoralen Raum Büren